Gefallenendenkmal Eldagsen


N 52┬░ 10' 15,62"   /   O 9┬░ 39' 37,47"

Inschrift:

WIR GEDENKEN DER
GEFALLENEN ALLER KRIEGE,
ALLEN MENSCHEN,
DIE IM IN- UND AUSLAND
IHR LEBEN LASSEN MUSSTEN,
AUS POLITISCHEN, RELIGI├ľSEN
ODER RASSISTISCHEN GR├ťNDEN.

EHRENMAL
STADT ELDAGSEN
├ťBER IHREN UMGANG
MIT DEN TOTEN
LERNT MAN VIELES
├ťBER DIE LEBENDEN

WIR GEDENKEN
DEN OPFERN VON GEWALT
UND TERROR UNSERER TAGE.
UNSERE VERANTWORTUNG:
FRIEDEN WAHREN,
FORDERN UND ERNEUERN.

Tafel an der Rückseite:

Errichtet mit Unterst├╝tzung
des Ortsrates der Stadt Eldagsen und Mittelrode,
der VR-Stiftung der Volksbanken und
Raiffeisenbanken und weiteren Unterst├╝tzern



Größe der Steine:

Höhe in der Mitte 154 cm

Höhe rechts und links 103 cm

Über den Stein:

Das neue Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der beiden Weltkriege wurde am 02. April 2014 bei der Neuer├Âffnung des Marktplatzes enth├╝llt.

Inspiration f├╝r das Denkmal fand man bei einem Aufenthalt in den USA. N├Ąhe Fort Myers in Florida steht das Vorbild auf einem ehemaligen Milit├Ąrflugplatz. Das Denkmal in Eldagsen kostete rund 13.000 ÔéČ und wurde vom F├Ârderverein ÔÇ×F├╝r EldagsenÔÇť, der Volksbank und weiteren Sponsoren finanziert. Steinmetz Dziubek mei├čelte die Inschrift in den aus S├╝dafrika stammenden Granit ein.

Das alte Ehrenmal stand auch auf dem Platz an der Kirche. Mehrere hundert B├╝rger hatten sich versammelt, als es am Volkstrauertag 1967 feierlich eingeweiht wurde. Es trug die Inschrift "WAS IHR DEN TOTEN NICHT MEHR GEBEN K├ľNNT AN G├ťTE, SCHENKT ES DEN LEBENDEN". Im Zuge der Marktplatzumgestaltung 2012-2014 wurde das marode und nicht mehr zeitgem├Ą├če Denkmal auf Mehrheitsbeschluss des Sanierungsbeirats entfernt und entsorgt.

Auch davor gab es bereits ein Denkmal zur Erinnerung an die Kriegsopfer. Es war ein neoklassizistisches Gefallenendenkmal, das 1921 in der Kirche angebracht wurde. W├Ąhrend der Innenrenovierung der Kirche von 1963-1966 wurde es entfernt.

Quellen:
Vielen Dank an Ralf Burmeister aus Eldagsen f├╝r die Informationen.
weitere Quellen: Archiv NDZ, www.kirchengemeindelexikon.de